Unser Bahnfahren soll schöner werden.

Je mehr man im Ausland mit der Bahn unterwegs ist, desto mehr wundert man sich.

Ich war im April in Finnland unterwegs, dort bin ich mit einem Zug in der Ekstra Class unterwegs gewesen. Es gab kostenfreien Tee, Kaffee und Mineralwasser. Schließfächer für Wertsachen. Telefonie-Kabinen in denen man quatschen kann, ohne die Mitreisenden zu stören. Und wie in einem Flugzeug fuhr jemand mit einem kleinen Wagen rum und verkaufte Sandwiches. Für die Fahrt, die ich gebucht hatte, war das ein Preisunterschied von etwa fünf Euro. Anders als die 1. Klasse in Deutschland, ist diese Klasse zwar auch teurer, aber der Preisunterschied ist deutlich geringer. Die 1. Klasse ist zwar nett, aber nur für andere Sitze möchte ich nicht deutlich mehr zahlen. Lieber zahle ich 4,50 € für eine Sitzplatz-Reservierung in einem eigenen Abteil.

Thalys-Lounge in Brüssel
Bequeme Sitzgelegenheit mit WLAN, Steckdosen, Getränken, Zeitungen und Rezeption mit Abfahrtszeiten und freundlicher Auskunft.
Es gibt sogar Netzwerkdosen.

Letzten Dienstag war ich dann mit dem Thalys Schnellzug mit 300 km/h von Brüssel auf dem Weg nach Deutschland. Für 35 € war ich in der 1. Klasse Premium für unter 26 Jahre unterwegs. Aber halt, schon bevor es in den Zug ging fing der Komfort an: In der Thalys Lounge, direkt neben dem Bahnhof Bruxelles Midi.

Dort angekommen, habe ich mich direkt mit dem WLAN verbunden und das Thinkpad an die Steckdose gestöpselt. Etwas schwarzer Tee und die eine Stunde Umstiegszeit verging schnell. Es gab Schokolade, Obst, Kaffee und Tee. Eine kleine Auswahl an französisch-sprachigen Zeitschriften und LAN-Dosen. Die Zeit vergeht gleich viel angenehmer, wenn man nicht am Bahnhof rumsteht und wartet.

Tee in der Thalys Lounge in Brüssel
Schwarztee! Perfekt. Fehlt nur noch eine richtige Tasse anstatt eines Pappbechers.

Die Stühle sind bequem und es gibt auch Hocker. Ein Bildschirm zeigt die Abfahrtszeiten an, so hat man seine Abfahrt immer im Blick. Bei Fragen hilft einem das freundliche Personal am Empfang. Ich habe noch bisher keine der DB Lounges genutzt, obwohl ich manchmal passende Tickets hatte, nur war ich häufig abends unterwegs und die Lounge geschlossen. Also kann ich hier keinen Vergleich liefern.

Rechts: Mandarinenstückchen und grüner Tee (in den ich etwas zu viel Milch gekippt habe), zwischen der Tasse und dem roten Glas liegt eine kleine Tafel Schokolade.
Unter dem mit Mandel-Schoko-Creme gefüllten Milchbrötchen liegt ein Zahnstocher. Nicht auf dem Bild ist das Erfrischungstuch.
Sehr schön: Richtiges Besteck und echte Tassen. Hier wird darauf geachtet, dass nicht zu viel Müll anfällt.

Eine Weile später am Gleis angekommen, wurde ich direkt gefragt “Monsieur, puis-je vous aider?” und in welchem Waggon ich denn sitzen würde. Anschließend wurde mir gesagt der Waggon 21 würde in dem Abschnitt am Ende des Bahnsteigs halten. So ging ich also hinüber und konnte entspannt einsteigen. Insbesondere, da darauf geachtet wurde, dass alle ausgestiegen waren, bevor man zum Einstieg aufgefodert wurde. Direkt nach Einstieg bekam jeder Fahrgast ein Erfrischungstuch. Schnell mit dem durchaus brauchbaren WLAN (1000 MB Datenvolumen) verbunden und die Zeit vertrieben. Nach einigen Minuten kam dann Essen: Ich hatte die Wahl zwischen Nudeln mit Huhn und einer Süßspeise, also habe ich die Süßspeise gewählt. Diese und der Tee waren natürlich im Ticketpreis bereits enthalten. Bei der Deutschen Bahn kann ich definitiv nicht 1. Klasse reisen für den Preis (35 €), von den ganzen Annehmlichkeiten wie Essen, Getränk oder auch nur brauchbarem WLAN mal ganz abgesehen. Zugegeben hatte das WLAN des Thalys auch nur bis zur Grenze zuverlässig funktioniert, kaum in Deutschland gab es dann wieder Aussetzer.

Ja, der Thalys ist definitiv nicht der Alltag. Die meisten Leute sind nicht jeden Morgen (und Abend) im Fernverkehr unterwegs. Auch ich nicht. Dennoch lässt sich an diesem Beispiel gut sehen, was in Deutschland noch möglich wäre. Aktuell könnte ich so etwas von der Deutschen Bahn leider nicht bekommen.

Einige andere Verbesserungen, die sich in Deutschland mehr auf den Alltag auswirken und für mehr Nutzung des Bahnverkehrs — anstelle von Individualverkehr — führen würden, habe ich in Dänemark erlebt.  Ich habe bis Ende Juni ein Jahr in Dänemark gewohnt und war dort zwar nicht mit dem Fernverkehr unterwegs,

Reiseplanung per App
Rejseplanen – mit dieser App können Reisen in Dänemark geplant werden.

aber der Nahverkehr war dort schon deutlich besser ausgebaut als in Deutschland. Damit meine ich gar nicht mal unbedingt nur den Netzausbau, sondern eher die Infrastruktur der Rejsekort, ein kontaktloses System mit dem sich alle Züge, Busse, Metros, Straßenbahnen, Fähren, usw. in Dänemark nutzen lassen. Auf die Karte wird Guthaben aufgeladen und beim Einsteigen in den Zug hält man die Karte an einen Leser am Gleis um einzuchecken. Am Ziel checkt man dann aus. Steigt man um checkt man noch einmal ein, so weiß das System welche Strecke man genommen hat. Der Preis wird anhand der Entfernung berechnet. Außerhalb der Tageszeiten mit den höchsten Auslastungen ist das Ganze etwas günstiger. Alle Fahrten, egal ob mit Bus im Nahverkehr oder Zug im Fernverkehr, lassen sich für Dänemark mit der App Rejseplanen planen (und dann mit der Rejsekort nutzen). Rejseplanen bedeutet “der Reiseplan”, ein durchaus passender Name. Du gibst eine Adresse oder eine Bahnstation ein und die App sagt dir, wie du dorthin kommst. Wenn man der App dann noch Zugriff auf die Position gibt, sagt die einem sogar auch noch gleich was die nächste Station ist und man muss nicht einmal wissen, welches die nächste Station ist. Besonders eine Karte wie die Rejsekort fehlt mir hier in Deutschland. Ausreichend Guthaben vorrausgesetzt, kann ich einfach überall einsteigen, ich muss mir keine Sorgen um das richte oder beste Ticket machen. Auch keine Sorgen muss ich mir darum machen schlecht informiert zu sein, denn Rejseplanen zeigt zuverlässig eventuelle Verspätungen und Gleiswechsel an, was aber in Dänemark ohnehin nur selten vorkam. Was dafür häufiger als in Deutschland vorkommt, ist WLAN in den Zügen. In jeder S-Bahn gibt es WLAN und das ganze ist auch noch brauchbar, selbst bei volleren Zügen. Auf Seeland gibt es die Lokalbane, diese Lokalbahn verbindet kleinere Orte, bei denen es in Deutschland wohl keine brauchbare Anbindung gäbe. Diese Züge haben zwar im Gegensatz zur S-Bahn kein WLAN, dafür ist aber das Handynetz in Dänemark gut genug um unterbrechungsfrei auf längeren Zugfahrten Youtube in HD nutzen zu können, ohne dass es Aussetzer gibt. Wer deutsche Netze gewohnt ist, findet vielleicht das schon seltsam, aber nach einem kurzen Moment kommt dann noch häufig die Nachfrage “Aber ist das nicht viel zu teuer Youtube zu gucken?”, worauf ich immer verneinen muss. Ich hatte ein 100 GB Datenpaket und selbst mit viel Youtube schauen habe ich das nicht aufbrauchen können. Das Datenpaket hat mich etwa 14 € (sic!) gekostet. Nicht nur bei Zügen hat Deutschland Ausbaubedarf, sondern auch bei anderer Infrastruktur. Aber bleiben wir bei den Zügen.

In Deutschland wäre die ca. 1,5-stündige Fahrt nach Kopenhagen, die ich häufiger gemacht habe deutlich teurer gewesen, als diese in Dänemark war. Ich habe etwa 16 € gezahlt, hin und zurück. Mit dem Zug in Deutschland unterwegs sein muss definitiv günstiger werden. Auch in Finnland waren die Preise weniger hoch.

Apropos Preise, bei der Deutschen Bahn lassen sich viele Verbindungen aus mir unverständlichen Gründen nicht als digitales Ticket buchen (egal ob zum Ausdrucken oder in der App), sondern nur per Brief bestellen. Und dann kommt auch noch Porto darauf. Warum? Hier wäre es schön nicht erst auf den Brief warten zu müssen und das Porto zu sparen.

Diese Beispiele aus drei Ländern zeigen schon ganz gut, dass hier noch einiges an Verbesserung möglich ist, bevor mehr Leute auf die Bahn wechseln.

Five Months Now: Denmark

(I had to edit the title twice, as I never found the time to finish this article. :D)

I have now been living in Denmark for five months. And everyone is so relaxed, I have never had a stressful day so far. Seriously, people in Denmark are far more relaxed than Germans become on their best days. Everything is digital here and good wifi is common. And the train system actually works!

When I came here, I was surprised by the possibility to pay contactless with my card. Paying is very different compared to Germany. Cash isn’t used a lot while card payments, or payments using an app called MobilePay, are common literally everywhere. Even if you are at Copenhagen Main Station and you need to go to the toilet. Of course you just take your card and wave it in front of the reader and you go in. But not only near the trains you can pay with cards, you can also buy drinks from vending machines on the faster Eurocity (EC) trains. You just insert your card and choose from one of three buttons. It does not get any more simple. Often you will find signs at the entrance of restaurants telling you that they take “CASH ONLY”. And it is in English, because not the Danes use cash, but the tourists. Sometimes you even see signs “No US-Dollar”. Danes seem to think “Why bother getting cash to the bank account by carrying it to the bank?” and simply let you make card payments. The app MobilePay is often used for small purchases. Often you will see a basket filled with apples from someone with an apple tree standing along the road, but it could also be a box filled with books or anyting else. A slip of paper says MobilePay and a number with 8 digits. This is a Danish mobile phone number. You just take an apple and send some money to the seller using their number and then walk away with your apple.

But that is not the only thing that showed me how modern Denmark is. Being gay is perfectly normal in Denmark and people don’t really seem to hide. Even in the school where I’m currently volunteering, you can see gay couples holding hands and all that stuff. It is not like in Germany where they would bully their classmates for that. In fact, it seems to be a thing nearly everyone agrees upon: There is nothing wrong with LGBT* people, a lot more people think that than in Germany or the UK. I have talked to the teachers about that and apparently they don’t have bullying in Denmark. You are just the way you are and others just let you be like you are. That is jolly good!

It is also quite common to see a lot of people with rainbow bags and other things with rainbow on them. That I have never seen in Germany, there it is not common. Just like the good mobile networks here. I just happen to have connection all the time, everywhere and even on trains in tunnels. Most of the time I have a 4G connection, sometimes it drops to 3.5G. I pay around 13 € / month and get 10 hours to call 50 countries, 3000 texts and 60 GB of data. And I use it: Just last month I used all the data.

Some of the usage happens while being on the train to the next amateur radio clubstation. Located in Amager which is a part of Greater Copenhagen, OZ7A is a clubstation in a small shack and with an antenna tower. There I am often on Thursdays to chat and contact the world. Often I talk to friends and this is my way to stay in contact with Germany. Sometimes I reach someone in Sweden and then I practise my Swedish a little.

Speaking of train travel, that is really simple in Denmark. Comparable to the Oyster Card, the Rejsekort is a simple RFID-based system. Rejsekort literally means ‘travel card’ and I could not have chosen a better name. You can use the card for all means of public transport. Be it trains, busses, ferries or even the metro: This is the way to travel. Since I have not yet used the card for anything else than trains, I can only report about that. Usage of the card is pretty straight forward. You wave it in front of a reader labelled ‘check in’ on the platform. Then you get on a train and when you change trains, you simply check in again. At the end of you journey, you go to a reader labelled ‘check ud’ to check out. The system knows which trains you have taken and automatically takes the lowest price for that journey from the card. I wonder if we will ever get anything similar in Germany. Best of all: The trains are not dalayed all the, like in Germany.

But people of ask what I do all day. Since I’m doing a voluntary service at a school, I’m doing school related tasks. Some examples include checking rooms of the pupils, giving them everything they need to clean their rooms, being present in German lessons and supporting there (they somehow think I am competent in German, no idea where they got this idea from), helping the caretaker tidying up and throwing old stuff out and a lot more of similar tasks. I have even taken down an old antenna mast from the roof. A storm destroyed the unused antennas, so it was chopped of and the antennas landed in trash. I also replaced some lamps in rooms, some were old and fell apart.

I will continue to be here until June and I hope to find the time to write one or two more articles before I leave.

Volunteering in Denmark

[Friday, 13 July 2018]

I’m sitting in the red cross educational centre in Teterow, where I’ve been for some days now. Tomorrow will be the last day and on Saturday I will go home. The reason I came here was to learn about international voluntary services, as this is a preparation seminar for such services. In 30 days I will go to Denmark for 11 months and this seminar is mandatory for every volunteer. Well, not exactly this one. This seminar was designed for volunteers going to developmental volunteering services in countries such as Ghana or Vietnam, but this was the last seminar I could participate in since I decided I wanted to go to Denmark for a year on Thurday last week. So I came here as all other seminars already took place, but even though this one wasn’t exactly designed for Denmark, I’m still learning a lot and this can’t be a bad thing. I arrived on Sunday after travelling for around seven hours. We began on Monday with organisational matters and then we talked about our comprehension of being a volunteer and what we think we can achieve and what will be expected of us. The next day we learned a bit about self-defence, which is always a good thing to know about, just in case. After having lunch, we proceeded with talking about travel medicine and how to avoid getting malaria. On Wednesday, we talked a lot about racism and how to behave in a new culture. In the afternoon we went to a climbing park after sitting all day. Today we talked a bit about intercultural aspects and a lot organisational stuff.

[Monday, 23 July 2018]

In the last ten days, I have completed my to do list. That means I have signed the contract, applied for an extended certificate of good conduct (German: erweitertes Führungszeugnis), got a health insurance certificate as proof of insurance, registered with the German embassy and completed two e-learning courses which the International Federation of Red Cross and Red Crescent made available. The first course was the “Red Cross and Red Crescent Induction Course”, which basically tells you the principles of the Red Cross communities and societies around the world. That was an interesting course, but not a lot of it was new to me as I already work with the German Red Cross. The other course was “Stay Safe – Volunteer Security”, which was interested, but I did not see the necessity for Denmark. That course will be useful when travelling to countries which are more dangerous, though. I also found a first aid course which I will take part in on the 30th July. I also just booked my train tickets, so I do not have to care about that a few days before. I still have 20 days, so that should be plenty of time. 🙂

[Wednesday, 15 August 2018]

I’m now here for half a week. Sunday has been the day of my arrival. After around 13 hours on the train I finally reached my destination. The last days I was doing nightwatch and talking to the students. School lessons will begin in around three weeks, right now we are just doing bicycle tours to get to know each other. In the evenings I go around and close windows and make sure that the doors are locked. By day I often take photos. I will need to learn about the structures of the school the next few days to be able to do more. Also, I need to get better at understanding spoken Danish. I can only read it without any problem.

 

 

Cambridge or There and back again

I have been in Cambridge around two weeks ago, 2nd to 7th April, and I have spent a great week there.

I arrived on Monday at Stanstead airport, where Martin (G3ZAY) picked me up. We drove to Dom (M0BLF) who has been my host for the week. We had dinner and then it became late. I had some strong tea, which proved not to be the best idea I ever had. With a little bit less sleep than needed, my first day in Cambridge was about to begin.

Tuesday

Tuesday morning began with Martin (G3ZAY) taking me into Cambridge. Dan (M0WUT) showed me all the sights and I made same great photos.

Then, after lunch with Martin (G3ZAY) he had taken me to the Secret Nuclear Bunker in Kelvedon Hatch, which isn’t secret anymore, but “a large underground bunker maintained during the cold war as a potential regional government headquarters. Since being decommissioned in 1992, the bunker has been open to the public as a tourist attraction, with a museum focusing on its cold war history.” (Wikipedia article). Unfortunately I do not have photos from there as it is forbidden to photograph in there. Some photos can be found on the internet, though.

 

In the evening I had the chance to make some contacts in the UKAC 144 MHz contest with the Camb-Hams. We drove on a small hill and had some fun there.

Wednesday

On Wednesday, I went to the Imperial War Museum in Duxford with Martin (G3ZAY) where I’ve seen a lot of planes.

Martin (G3ZAY) had then taken me to Ely where we looked at the Cathedral. Admission was too expensive, we decided.

After having looked at the cathedral, we walked back to the car park and then met Michael (G7VJR) at his company and had a chat accompanied by a cup of tea.

 

 

 

 

 

In the evening we then went to the Camb-Hams Pye & Pint. That’s basically around 30 radio amateurs meeting in a pub eating good food and chatting about their hobby. A great evening.

 

Thursday

On Thursday, I was taken to the RSGB’s HQ in Bedford by Richard (G4AWP) where Steve (M1ACB) gave us a cup of tea and a tour of the HQ. Then we drove to Bletchley Park, where I met John (2E0XLX) and we walked around and visited all the huts. Bletchley Park is where the codebreakers in WWII broke ciphers of the Nazis and helped to end the war much quicker. Today it is estimated that it could have shortened the war by some years. Maybe you have heard of Alan Turing, the man who built the Alan-Turing-Bombe which made decoding the ciphers of the Enigma, the cipher machine used by the Germans, possible in the first place. You can even see the Teddy Bear of him.

GB3RS: I made a few QSOs at the clubstation in the National Radio Center.

In the evening, I watched some Torchwood episodes (season 2, episode 6 “Reset” and episode 12 “Fragments”), as well as the Doctor Who special The Day Of The Doctor at Rob’s (M0VFC) with Dom (M0BLF) and Martin, (G3ZAY).

Friday

On Friday, Martin (G3ZAY) took me to the Ofcom listening station (PDF, link now dead), where Gavin (M1BXF) joined us. Jenny (G0VQH) gave us a tour of the antenna farm. Later that day, Martin (G3ZAY) took me to the Cambridge Centre for Computing History. It has been interesting to see all those old computers. But most of the exhibiton was about gaming over the last decades, which wasn’t really interesting to me. In the afternoon, I went to the Prana Indian Restaurant in Cambridge with Dom (M0BLF) and Lawrence (M0LCM). That was the first time I’ve been to an Indian restaurant. We then went to the Cambridge105 studio.

Saturday

So long, and thanks for all the fish. – Douglas Adams

I then had to leave on Saturday. My plane was on time and I left the UK around midday. 🙁

I hope to come back to the UK.

 

Thanks to Dom (M0BLF) for hosting me for that week.
Thanks to Martin (G3ZAY) for driving me to all the places.
Thanks to Dan (M0WUT) for showing me all the sights.
Thanks to Michael (G7VJR) for the cup of tea.
Thanks to Richard (G4AWP) for taking me to Bletchley Park.
Thanks to Steve (M1ACB) for the tour of the HQ and the tea.
Thanks to John (2E0XLX) for being my companion at Bletchley Park.
Thanks to Rob (M0VFC) for the great evening on Thursday.
Thanks to Gavin (M1BXF) for showing me the exposure compensation on my camera.
Thanks to Jenny (G0VQH) for the tour of Baldock.
Thanks to Lawrence (M0LCM) for letting me see how a waffle is made.
Thanks to the Camb-Hams for letting me play on their radios and making this week possible.

You are all amazing!

Reise: Prag, Budapest, OE3A Wien

Prag, 25.10.2017

Straßenschild mit Geschwindigkeiten an der tschechischen Grenze
Geschwindigkeitshinweis a der Grenze zu Teschechien

Es ist Abend. Ich bin müde, denn heute morgen ging es früh los mit dem gemieteten Wohnmobil. Aber nach der Ankunft habe ich natürlich erst einmal den Transceiver aufgebaut und weil ich mich nicht mehr viel konzentrieren konnte, habe ich ein bisschen FT8 mitlaufen lassen. Auf dem Weg nach Prag bin ich an der tschechischen Grenze noch auf ein paar Schweden an der Tankstelle getroffen und habe mich kurz mit ihnen unterhalten. Eine Sprache will geübt werden und jede Gelegenheit muss genutzt werden.

Prag, 26.10.2017

Am heutigen Tag schaue ich mir endlich Prag an. Zuerst geht es mit der U-Bahn vom Stadtrand in die Innenstadt von Prag. Dabei ist das U-Bahn zuerst ein wenig schwer zu durchschauen, denn alles ist auf tschechisch und es gibt keine Beschilderung auf Englisch. Mit ein bisschen durchfragen

Rolltreppe zu den U-Bahngleisen
Die Rolltreppe führt zu den U-Bahngleisen

kommt man dennoch zu seinem Ziel.

Endlich in der Innenstadt, ging es zuerst in der Nähe der Moldau in ein kleines Café am Rande des Flusses. Dort mit Baguette und Milchshake gestärkt, ging es weiter am Ufer des Flusses entlang.

Prag, am Rande der Moldau
Prag, am Rande der Moldau. Blick über eine Brücke

Am Rand des Flusses verkaufen viele Künstler und Handwerker ihre kleinen Kunstwerke. Ich habe zwei sehr schöne Bilder gekauft. Erst wollte ich kein Bild kaufen, da ich befürchtete, dass das Bild anschließend im Rucksack zerknittern würde und anschließend nicht mehr schön wäre. Aber der Händler hatte eine kleine Papprolle, um das Bild zu schützen. Ein Bild sollte erst 600 Kč kosten, aber der Händler hatte gerade kein Wechselgeld und so verhandelte ich weiter und kaufte ihm zwei Bilder für 1000 Kč ab, was etwa 40 € entspricht. Der Händler, der schon befürchtet haben musste, kein Bild zu verkaufen, angesichts des Mangels an Wechselgeld, freute sich sichtlich das Bild noch verkaufen zu können.

Händler am Rande der Moldau
Ein Händler verkauft Bilder am Rande der Moldau.

Ein paar Straßen weiter entdeckte ich dann zwischen schönen alten Häusern die Figur eines Mannes, welche an einer durch eine Fensterscheibe geschobenen Stange hängt. Ganz schön kurios!

Figur an Stange
An einer durch ein Fenster ragenden Stange hängt die Figur eines Mannes

Beim weiteren erkunden der Stadt stieß ich auf das “Apple Museum”, welches allerdings nicht von Apple betrieben wird. Dort lassen sich viele alte Computer und anderes Zeugs bestaunen.

Ich bin zwar kein Fan von Apple, aber Apple ist eine große Firma, welche viele Entwicklungen bei Computern und anderen Geräten beeinflusst hat und so war es ganz interessant.

Blumenladen in Prag
Blumenladen in Prag

Nach diesem Museumsbesuch ging es weiter durch die Stadt und ich stieß in einer kleinen Seitengasse, unweit von der Moldau, auf einen schönen kleinen Blumenladen.

kongelig dansk ambassade
Die königlich dänische Botschaft in Prag

Etwas später lief ich zufällg durch eine Gegend, in der viele Botschaften sind. Hier sah ich die dänische, norwegische, finnische und japanische Botschaft im vorbeigehen.

 

 

 

Auf dem Weg Richtung Budapest, 27.10.2017

An diesem Tag war ich nur mit dem Reisen nach Budapest beschäftigt. Es ist nicht gerade viel passiert, aber mir viel auf, dass auf dem Weg die Slowakei das beste Handynetz hatte.

Budapest bei Nacht
Budapest bei Nacht

 

Budapest, 28.10.2017

An diesem Tag geht es endlich in die Innenstadt von Budapest zum gucken. 🙂

 

Unterwegs habe ich etwa 20 Wörter gelernt, die ich dann auch gleich bei jeder Gelegenheit angwandt habe. Ich hoffe bald mal wieder Ungarn besuchen zu können.

Wien, 29.10.2017

OE3A
Die Clubstation OE3A

Auf dem Rückweg von Budapest nach Deutschland habe ich noch kurz bei OE3A vorbeigeschaut. Die Clubstation der ÖVSV Headquarters liegt im Wiener Neudorf. Ich habe spontan am CQ WW SSB teilgenommen. Danke OE3FTA und OE3MZC, dass ich mal ein paar Verbindungen machen durfte. 🙂

Anschließend ging es endgültig nach Hause, mit einem kurzen Zwischenstopp in Bayern.

Ich muss OE3A mal wieder besuchen. 🙂

#YOTA2017

Whoa. What a week. More than 80 Youngsters from 26 countries gathered in Gilwell Park. All have the same hobby: Amateur Radio. So that’s what we did for a whole week. Amateur Radio stuff.

Saturday was the day it all begun. Ryanair had some delay, so I came a bit late compared to all the others. I watched the end of the opening of YOTA, where we received our YOTA T-Shirts and some other stuff. We were then divided into five streams: Turing, Morse, Hertz, Tesla, Marconi.

Every stream had the same programme, but on different days. We had a programme in the morning, lunch from 1 p.m. to 2 p.m. and then our afternoon programme.

We had different activities, this is what stream Turing did:

 

Sunday

In the morning we operated the special event station GB17YOTA, a really great station provided by the Camb-Hams ( www.camb-hams.com ). We used some Elecraft Transceivers with a lot of good antennas and we had quite often pile-ups. We were rotating at the stations for the different bands, so that everyone would use all of the sations during the timeframe for the activity. A cool thing is that you could hear a lot languages, because many operators answered to the distant station in their language, when they knew it.

In the afternoon we built a groundplane antenna for 17m. The wires in my team were all cut the same length, but the first wire was too short. So we ended up with an antenna for another band. We had some help from Lauren, M6HLR, who activated all 214 Wainwrights at an age of 12, and from her father (G0PEK). We antennas are leightweight antennas from SOTABEAMS that are made for SOTA.

Monday

We prepared for the Foundation licence exam. In the preparation have we learned how to tune a dipole, send and reiceive some Morse code (really slow), use the prefixes for British call signs in other parts of the UK and some other stuff. There hasn’t been a lot new for most of the participants, who already were licensed, except for the call signs.

After lunch have we begun to build a QRP transceiver for telegraphy on 17m, but the time was a bit short and I don’t think anyone finished in the short time. The transceiver kit was donated from QRP labs. It really has a lot of functions…

Tuesday

This is the day most happened. In the morning have we operated GB17YOTA again. See Sunday.

Our afternoon activity has been ARDF. This was completely new for me and has been a lot of fun. It really took me a long time to find all the hidden transmitters, but eventually I found them all.

After our afternoon programme happened something special, something unique. An experience you don’t have that often: We spoke to Paolo Nespoli, IZ0JPA onboard the ISS. But this contact was even more special than most ISS contacts, because it didn’t work at first. We could see Paolo using HamTV (2.4 GHz) and he heard us, but we couldn’t hear us. After some time we told him to raise the thumb. We then knew that the problem had to be aboard the ISS. Mission Control in Houston had been called and asked for a seond try. We had to wait some time. Then they called back. And we got a second try! Paolo has been floating to the Soyuz module. There he could use a working radio, 25 W instead of 5 W. But there we couldn’t see him, because the camera for HamTV is in the other module. That didn’t matter that much. We could ask out questions and then had some time to applaud, to let Nick, G3RWF, President of the Radio Society of Great Britain thank Paolo for the contact and to let Paolo say goodbye. It really was a moving experience. Thank you, Paolo.

Wednesday

RSGB call book from 1951 in the Science Museum in London
RSGB call book from 1951 in the Science Museum in London

We visited London on Wednesday, where we have seen the Big Ben in Westminster, 10 Downing Street, the Trafalgar Square and the Buckingham Palace, where we took the Underground to the Science Museum.

The group then went back to Gilwell Park, while I took the underground with DK3CW to 221b Baker Street, where I bought a Sherlock Holmes book.

Thursday

For thursday, we could choose from different activities. Some went to the OFCOM receiving

early QSL cards
Some early QSL cards in the Science Museum in London

station in Baldock, where I haven’t been because the number of participants was limited to 40. Some have been operating GB17YOTA, completed their transceivers or

An early coil
An early coil in the Science Museum in London

did other stuff.

Friday

In the morning, we visited Blechtley Park, where we learned about the Enigma and Alan Turing’s work on decrypting the messages encrypted with it. Experts now believe that Alan Turing’s work shortened the great war by two years. We also visited the National Radio Center in Blechtley Park, where we could operate GB3RS, but I

Early RF technology
Early RF technology in the Science Museum in London

decided to visit the shop of the museum, instead of waiting for the transceiver to be free for me, where I bought two books about Alan Turing.

From the museum, we drove around half an hour to a SOTA summit, where we made some contacts, before we drove back to Gilwell Park. This was the last day, so had a party and some goodbyes. We received the results of the foundation licence exam and every participant received a books about DXpeditions.

Conclusion: I’d visit YOTA again, but the number of participants is limited and participants who have not attended a YOTA camp before are preferred.

An early Telegraph station
This is how early Telegraph stations looked like

Thanks to the RSGB, the IARU and all the organisers of YOTA 2017!

A telegram
A telegram in the Science Museum in London

 

 

 

 

 

 

More about YOTA 2017 from the Radio Society of Great Britain: http://rsgb.org/main/about-us/yota-2017/
There you can also find the Daily Diaries, some great videos about YOTA.

Paddle from DK3CW / old Morse key
Jakob, DK3CW compares a modern morse code paddle to an old Morse key in the Science Museum in London

 

 

Schweden

Ich war in Schweden. Und ich war gut vorbereitet: Ich habe eine SIM-Karte, 10 GB Datenvolumen und ausreichende Sprachkentnisse. Natürlich hatte ich auch meine Funktechnik dabei. Es war super. 🙂

Mit einem gemieteten Wohnmobil besuchten wir den größten Teil des südlichen Drittels Schwedens. Auf der Liste: Malmö, SAQ Grimeton, Göteborg und Stockholm, um nur einige zu nennen.

Als erstes ging es mit der Fähre von Puttgarden nach Rødby in Dänemark.

Auf der Fähre nach Rødby
Auf der Fähre nach Rødby

In Dänemark wurde dann erst einmal eine Nacht Pause gemacht und von dort ging es am nächsten Tag entspannt über die Öresundbrücke und es ging nach Malmö.

 

 

 

 

Malmö wurde dann mit dem mitgebrachten Fahrrad erkundet. Dort kann man gut mit dem Fahrrad fahren und viel sehen.

Das Wohnmobil auf einem kleinen Stellplatz am Rand von Malmö
Das Wohnmobil auf einem kleinen Stellplatz am Rand von Malmö

Abends konnte man von dem kleinem Stellplatz am Rand von Malmö den Sonnenuntergang und die Öresundbrücke direkt nebeneinander sehen.

Sonnenuntergang und Öresundbrücke
Sonnenuntergang und Öresundbrücke vom Stellplatz gesehen

Hafen Kåseberga
Kåseberga fisk AB

Malmö war nur ein kurzer Zwischenpunkt und so ging es auch schnell weiter. Als nächstes ging es zum südwestlichsten Punkt Schwedens, in Falsterbo, danach zu dem uralten Steinkreis ales stenar.

Hier habe ich analog fotografiert. Sobald die Bilder entwickelt sind, folgen diese. Vom Steinkreis ging es noch zum Hafen von Kåseberga. Dort kann man bei der Kåseberga fisk AB leckere und frische Fischbrötchen und Filets kaufen.

Anschließend ging es nach Simrishamn. In einem Buch stand, dass es sich lohnen würde. Allerdings gab es vor Ort nichts, was einen längeren Aufenthalt rechtfertigen würde. Und so ging es nach Osby, wo für eine Nacht auf dem Campingplatz übernachtet wurde. Am nächsten Tag ging es nach Stockholm. Die Ankunft war am späten Nachmittag. Da ich nach der langen Fahrt von 503

Plattenladen in Stockholm
Ein Plattenladen in Gamla Stan

km schon ein wenig erschöpft war, ging es nach einer kurzen Erkundung von Gamla Stan erst einmal ins Bett. Gamla Stan ist schwedisch für “Alte Stadt” und ist die Insel auf der die Altstadt von Stockholm liegt.

Brücke Skeppsholmen
Brücke nach Skeppsholmen

Von Gamla Stan sind es etwa zehn Minuten Fußweg, um auf die Insel Skeppsholmen zu gelangen. Skeppsholmen ist eine ruhige Insel, die sich gut für Spaziergänge eignet.

Skeppsholmen
Auf Skeppsholmen

Am nächsten Tag ging es mit dem Fahrrad über Djugården, auch eine der vielen Inseln, auf denen Stockholm liegt. Djurgården ist im Grunde genommen ein großer Park, ein Schloss und einige Restaurants. Auf den Rückweg nach Gamla Stan gab es noch schnell gebratenen Hering bei Nybrogrillen in Norrmalm. Anschließend besuchte ich das Tekniska Museet, das technische Museum von Stockholm. Dort gibt es auch eine Amaterfunkstation.

QSL-Karte von SK0TM
QSL-Karte von SK0TM – Die Amateurfunkstation des Tekniska Museet. Das Bild ist Teil einer Bedienungsanleitung “Amateur Transmitter T9” aus 1926

Dort habe ich mich mit Bengt, SM0UGV unterhalten. Er gab mir noch dieses Bild:

Die Clubstation SK0TM
Die Clubstation SK0TM

 

 

 

 

 

 

 

Campinplatz am See
Ein schöner Campingplatz auf halber Strecke an einem kleinen See

Anschließend ging es von Stockholm in Richtung Westen. Nach einer Übernachtung auf halber Strecke ging es spontan nach Norwegen, wo ich für weniger als sechs Stunde war.

Einmal kurz schauen reichte mir aus. Die Fahrt ging dann durch Göteborg nach Apelviken, direkt neben Varberg, auf den großen Campingplatz “Destination Apelviken”. Von dort fuhr ich mit dem Fahrrad zu SAQ Grimeton, 13 km entfernt.

Antennenmasten von SAQ
Die Antennenmasten von SAQ Grimeton aus einigen Kilometern Entfernung.

Der Sender SAQ Grimeton wurde 1924 gebaut, um ohne Seekabel mit den USA zu kommunizieren. SAQ ist der einzige funktionsfähige Längstwellensender weltweit. Beim Bau wurde der Sender auch noch 500.000 Kronen billiger als geplant. Schnell wurde er eine Ernst zu nehmende Konkurenz für das Telegrafenkabel vom Vereinigten Königreich in die USA.

 

 

An der Clubstation SK6SAQ durfte ich dann auch mal senden und hatte sofort einen Pile-Up. Von dort hatte ich dann 124 QSOs an der Station, die ich für ca. 100 Minuten nutzte.

Auf meiner Reise habe ich alles geschafft, was ich zu tun gedachte. Ich habe viel gesprochenen und wurde erstaunlicherweis ständig für meine Sprachkentnisse gelobt, womit ich nicht grechnet hatte.

Hier folgen noch einige Bilder von SAQ:

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